Dienstag, 31. Oktober 2017

Creadienstag - Korb aus Fleckerlteppich



Auch dieser Korb/diese Tasche ist aus einem Fleckerlteppich (oder Flickenteppich) aus dem Baumarkt entstanden.

Entstehung

Eigentlich achte ich darauf, die Farbzusammenstellung nur bei Tageslicht zu betrachten. Hier war das anders und am nächsten Morgen erlebte ich eine Überraschung: Das verwendete Band passte nicht optimal zu den Farben des Teppichs (war aber schon komplett angenäht), das Grau war zu rötlich und das weiche Band sah als Henkel nicht schön aus.
Hier das Elend:

Daher entschied ich mich um und schnitt mir Lederhenkel zurecht. Deren deutlich hellerer Grauton gefällt mir viel besser und durch das feste Leder wirken sie im Gesamteindruck.


Die Henkel sind zunächst an den Korb geklebt und danach noch mit Stopfgarn befestigt. Dafür hatte ich mir vorher Löcher gestanzt und dazu auf der Rückseite ein Raster aufgezeichnet (ich habe hier die Rückseite eines Leders mit einer Schlangenprägung gewählt, da ich kein Nubukleder mehr hatte).


Den Teppich habe ich an den Längsseiten zusammengenäht und die Ecken eigefaltet (und fixiert).

Die Schmalseiten mit den Fransen habe ich einfach umgeschlagen, das gibt dem Korb mehr Stabilität. 

Hier das Logo und ein wenig Zierrat nochmal größer:


Verwendungsmöglichkeiten

Zeitschriftenablage:

Korb für Sofadecke:

Für die Runde über den Bauernmarkt und vielleicht auch, um den Christbaumständer zu verdecken?

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Nun nur noch einen Schuhkarton bekleben (Aufdruck verdecken):


Und das Geschenk ist fertig!



Noch mehr Projekte mit Fleckerlteppichen.

Mehr Selbstgemachtes gibt es hier:


Dienstag, 24. Oktober 2017

Creadienstag - Reiseetui

Zuerst habe ich überlegt, ob ich diesen Eintrag nicht unter dem Stichwort "Männergeschenk" veröffentlichen soll. Denn tatsächlich war die Ideenfindung "Geburtstagsgeschenk für meinen Onkel" sehr knifflig.


Meine Wahl fiel auf das kostenlose Schnittmuster "Reiseetui" von Pattydoo (ohne Futter genäht), das ich dann als "Dokumentenmappe" weiterverschenkt habe. Meine Tante und mein Onkel fahren nicht mehr sooo viel weg und vor allem nicht so weit, da wollte ich sprachlich zumindest den "Benutzungsradius" erweitern (wichtige Arztdokumente, wichtige Kassenbons aufbewahren).
Der Anleitung bin ich nicht genau gefolgt und habe die Aufteilung angepasst (und auf ein Futter verzichtet).

Den weichen Wollfilz habe ich mal über Dawanda besorgt (ein Überraschungspaket). Die Farbe ist wirklich sehr Gelbgrün und recht schrill. Diese Mappe hat man sicher immer gut im Auge!

Der einzelne Druckknopf auf der Vorderseite ist für ein Innenfach, da ich die Mappe nicht gefüttert habe. Es kommen so schon an manchen Stellen fünf Schichten zusammen, da habe ich mich nicht an das Futter herangetraut.
Anstatt eines Druckknopf könnte man ein Stück Klettband nehmen. Für meine Tante war es sehr schwierig den Druckknopf zu öffnen

 

Innen hat das Etui mehrere Kartenfächer, Fächer für einen Reisepass und z.B. die Bordkarte (hier eher andere Dokumente).



Alle Fadenenden habe ich auf die Rückseite der Einzelteile gezogen, dort verknotet, die Enden mit einer Nadel in den Filz gezogen und den Knoten noch mit "FrayCheck" (eine Art Sekundenkleber gegen das Ausfransen) gesichert.
Hier einen Gruß an Kerstins Mama!
Sie vernäht auch alle Fädchen sehr gründlich, wie ich gehört habe.
Das dauert eine Weile, sieht aber sauberer aus als das Verriegeln (Vor- und Zurücknähen) und einfach Abschneiden der Fäden.

Ungenauigkeiten am Reißverschluss habe ich mit einer Zick-Zack-Linie versteckt und diese später als Designelement auf der Vorderseite verwendet.


Wieder mit einem Label:


Mehr Selbstgemachtes gibt es hier:



Mittwoch, 18. Oktober 2017

Japanische Knotentasche


Leider mit den schlechtesten Bildern, die ich je gemacht habe!
Die Fotos werden dem tollen Stoff, der von Grün zu Blau changiert, überhaupt nicht gerecht.

Die Tasche hat zwei ungleiche Henkel und wird damit verschlossen. Der lange Henkel wird durch den kurzen Henkel gezogen. Schnitte findet man viele im Internet (Japanische Knotentasche). Ich habe mich nach dieser Anleitung gerichtet.


Der Aussenstoff ist dünn aber mit Stand und der Innenstoff dafür fester (und daher ohne Einlage). Wieder kam ein Label zum Einsatz. Etwas dezenter innen angebracht.


Diese Tasche entstand in einer "Spielfilmlänge" und war recht unkompliziert zu nähen.
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